Die Landwirtschaft in Deutschland

Dieser Artikel erläutert die Landwirtschaft in DeutschlandDie Landwirtschaft gehört in Deutschland zu den traditionellen Wirtschaftszweigen. Bereits seit Hunderten von Jahren bauen Menschen an, ernten sie und halten Tiere. Auch heute noch zählt Landwirtschaft zum Leben einiger Menschen dazu, jedoch nimmt die Zahl stetig ab und so scheint es nicht gesichert, wie lange sich dieser Wirtschaftszweig noch erhalten kann.

Unterteilung

Die Landwirtschaft kann hierbei in zwei verschiedene Produktionsrichtungen unterteilt werden und zwar zum einen in die sogenannte Pflanzenproduktion, die sich durch den Anbau, das Bestellen von Äckern und die Ernte auszeichnet. Die andere Produktionsrichtung wiederum ist die Tierproduktion, die sich je nach Bauernhof auf unterschiedliche Tierarten spezialisiert. So gibt es beispielsweise die Schweineproduktion, die Rinderproduktion oder die Fischzucht.

Des Weiteren kann die Landwirtschaft in Deutschland zum einen in extensive und zum anderen in intensive Landwirtschaft differenziert werden. Extensive Landwirtschaft bezeichnet hierbei jene Art der Landwirtschaft, bei welcher eine stärkere Nutzung des Produktionsfaktors Land und eine schwächere anderer Produktionsfaktoren im Vordergrund steht. Das bedeutet, dass bei der extensiven Landwirtschaft das Land meist so genommen wird, wie es ist, ohne es trocken zu legen, zu roden oder zu düngen, und bei Aufbrauchen der Nährstoffe, bzw. wenn der Boden Erholung brauch oder das Weideland abgegrast ist, weiter gezogen wird. Vor allem Wanderfeldbau und Sammelkulturen fallen in den Bereich der extensiven Landwirtschaft und bilden somit, durch das nicht übermäßige Bearbeiten der Natur, die sanftere Form der Landwirtschaft.
Intensive Landwirtschaft bedient sich wiederum allerlei anderer Faktoren, als nur dem Produktionsfaktor Natur. Wie bereits erwähnt, zählen Düngen, Rodung oder Trockenlegung, aber auch Terrassenfeldbau oder Bewässerung zu den Formen extensiver Landwirtschaft und stellen einen größeren Eingriff in die Natur dar. Diese wird im Zuge der intensiven Landwirtschaft stärker bearbeitet und beansprucht und gilt deshalb als die unsanftere Methode der Landwirtschaft. Gerade im Bereich der konventionellen Landwirtschaft ist diese aber, im Gegensatz zur ökologischen mit ihrer eher sanfteren Vorgehensweise, zu verorten.

verschiedene Betriebsarten

Neben den bereits genannten Unterscheidungsformen der Landwirtschaft können außerdem noch die verschiedenen Betriebsarten klassifiziert werden. So gibt es Futterbaubetriebe, bei welchen mindestens 50 % des Betriebseinkommens durch Milchviehhaltung, Rindermast oder Schaf- oder Pferdehaltung erwirtschaftet wurden.
Des Weiteren gibt es sogenannte Marktfruchtbetriebe, die sich hauptsächlich durch den Anbau von verschiedenen Marktfrüchten, wie Weizen oder Zuckerrüben finanzieren.
Ebenfalls zu den landwirtschaftlichen Betrieben zählen die Sonderkulturbetriebe, die, wie der Name schon sagt, Sonderkulturen wie Wein oder Hopfen anbauen.
Auch Gartenbaubetriebe, Viehhaltungsbetriebe, mit Schwerpunkt auf Viehzucht, Veredelungsbetriebe, die Schweine- und Geflügelmast betreiben, sowie Kombinationsbetriebe, welche eine Mischung aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gartenbau praktizieren, zählen zu den landwirtschaftlichen Betrieben Deutschlands.

Neben den unterschiedlichen Facetten der Landwirtschaft und ihrer Definition, bieten auch die Berufe innerhalb der Landwirtschaft vielfältige unterschiedliche Ausformungen. Was allgemein nur als Bauer bekannt ist, bietet bei genauerer Betrachtung unterschiedlichste Aufgaben und Anforderungen, denen ein Arbeiter in der Landwirtschaft gewachsen sein muss, sei es in Form von Kenntnissen im Bereich beispielsweise des Agrokaufmanns oder des Botanikers.

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